Schule ohne Rassismus

Schule mit Courage

„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“

Vielfalt. Integration. Toleranz. 

Drei Werte, für die wir als Initiativgruppe bzw. das Projektfach „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ schon vor dem Jahr 2021 stehen. 

Am 21. September 2021 hat unsere Schule mit 88% der Ja-Stimmen abgestimmt, ebenfalls ein Teil des Courage-Netzwerkes werden zu wollen und uns aktiv gegen Rassismus und jegliche Diskriminierung einzusetzen.

Als eine Gruppe von SchülerInnen und LehrerInnen arbeiten wir aktiv daran, unsere Schule vielfältiger und toleranter für jede*n zu gestalten und damit unsere Schulatmosphäre zu verbessern.

Dazu organisieren wir viele verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, die ihr auch hier sehen könnt, um den Zusammenhalt sowie die Integration unter uns an der Schule zu stärken. 

Uns ist klar, dass ein Ort ohne Rassismus, eine Utopie ist. Dennoch heißt es nicht, dass wir Diskriminierung hinnehmen, denn wir, alle SchulmitgliederInnen unserer Schule, müssen gegen jegliche Form von Diskriminierung stehen! 

Falls ihr Fragen, Ideen oder Anregungen bezüglich unserer Arbeit habt, sind wir jederzeit für diese offen.

Kochabend am 24.08.2021

Die Frage lautet: Warum Essen? Unsere Schule ist sehr vielfältig in Bezug auf Kulturen, Sprachen und Ländern. Wir, die Initiativgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, haben uns entschieden, am 24.08.2021 verschiedene Kulturen zu „schmecken“, um alle Kulturen zu vereinen und auch über sie zu lernen. Auch Lehrerinnen und Lehrer, die an unserem vorbereiteten Esstisch die Möglichkeit hatten, verschiedene Kulturen kennenzulernen, waren am Abend eingeladen. Das internationale Essen, das wir gewählt haben, sollte nicht nur den Antirassismus zwischen verschiedenen Ländern und Nationalitäten betonen, sondern auch die Einheit zwischen uns, die wir alle Menschen sind. 

Es gab beispielsweise Nahöstlichstes wie Hummus, Falafel und indisches Naan-Brot, asiatische Spezialitäten wie gefüllte Teigtaschen und sogenannte „Krabbenchips“, aber auch russische Gerichte wie Pelmeni. 

Das Kochen und Vorbereiten der Gerichte haben ca. zwei Stunden gedauert und es hat nicht nur uns, sondern auch der Lehrerschaft sehr geschmeckt und geholfen, uns von dem stressigen (Arbeits-)Tag zu erholen. Das Zubereiten der Gerichte hat großen Spaß gemacht und es war vor allem sehr interessant, Gerichte aus anderen Ländern zuzubereiten und diese auch zu probieren. Alles in allem war es ein sehr schöner Abend, der uns für sehr lange Zeit in Erinnerung bleibt.

Filmabend am 07.09.2021

Am 7. September haben wir, im Projektfach ,,Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” einen Filmabend organisiert, wo alle Lehrer*innen und alle Schüler*innen ab der 9. Klasse eingeladen waren. 

In dem gezeigten Film ging es um die Probleme, die die schwarzen Menschen im Jahr 1971 gegenüber stehen mussten. Das erste Problem war, dass es einen Brand in einer Schule für die afroamerikanischen Kinder gab und niemand dabei helfen wollte, diese Schule wieder aufzubauen. Danach musste sich die schwarze Bürgerrechtsaktivistin Ann Atwater mit dem Ku-Klux-Klan-Mitglied C.P. Ellis zusammentun muss, um die Integration der Schüler voranzutreiben. Am Anfang gab es natürlich Schwierigkeiten zwischen Afroamerikanern und den Weißen miteinander umzugehen, aber am Ende sah man, wie die Situation sich verändert hat und wie sie Respekt zueinander entwickelt haben.

Das Ziel von diesem Projekt war es, den Anderen zu zeigen, wie Rassismus zum Beispiel das Leben von den Menschen in schlechter Weise beeinflussen kann und wie stark es die Menschen, die rassistisch behandelt werden, verletzt. Wir wollen mit diesen Projekten so viel wie möglich sensibilisieren. Wir wollen zeigen, dass wenn man zusammenhält, man viel mehr erreichen kann als gegeneinander.

Fazit:

Seit dem ich in dem Projektfach ,,Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bin, habe ich vieles über die anderen Kulturen gelernt. Da ich selbst persönlich kein Rassismus gespürt habe, weil ich Deutsch aussehe, obwohl ich es nicht bin, konnte ich nie wirklich sagen wie es ist oder was man spürt. Nachdem ich jeden Dienstag und Donnerstag eine Geschichten über Rassismus, Sexismus, Feminismus usw. höre, bekomme ich immer Gänsehaut, was die Menschen schon alles ertragen mussten. Diese Geschichten bringen nicht nur mich zum Nachdenken, sondern auch viele andere. Selbst mein Bruder, der gerade in die 5. Klasse geht, hat endlich verstanden, dass es nicht gut ist, rassistisch zu anderen zu sein, denn er gehörte selbst mal zu den Menschen, die andere fertig gemqcht haben, nur weil sie aus einer anderen Kultur kommen. Und wenn er es verstanden hat, können es auch andere verstehen.