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Alle Neuigkeiten und Termine der Schule

Brecht in der Zukunft

 

Zukunftsbewusst, nachhaltig und umweltfreundlich. So lautete die Devise in der Projektwoche der IGS Bertolt Brecht vom 03.- 05. Februar. Dabei hatten die Schüler der fünften und sechsten Klassen die Chance, sich in ein Projekt, welches von den Oberstufenschülern organisiert wurde, einzuschreiben.

In den unterschiedlichen Projekten wurde den Schülern die Möglichkeit geboten, sich sowohl theoretisch als auch praktisch zu bilden und dabei lernten sie verschiedene Möglichkeiten kennen, sich nachhaltig zu ernähren und zu verhalten. Die Projektleiter wählten dabei die unterschiedlichsten Methoden: Einige Gruppen besuchten die Naturschutzstation am Zippendorfer Strand und informierten sich über einen nachhaltigen Schulranzen. Eine andere Gruppe fuhr an einem Tag nach Stralsund ins Meereskundemuseum und sammelte dort zahlreiche Erfahrungen über die Verschmutzung unserer Meere. Auch das Schulhaus wurde nicht außer Acht gelassen, denn eine Projektgruppe verschönerte den Kantinen-Innenhof, pflanzte einen Apfelbaum und weitere Beete an.  So hat unsere Schule jetzt nicht nur ein Atrium sondern auch ein Beetrium. Die Gruppe, die aus Schülern der 5c bestand, unternahm einen Ausflug ins Meereskundemuseum nach Stralsund. Um auch nach der Projektwoche weiter nachhaltig zu handeln, wurden den Schülern nachhaltige Alternativen aufgezeigt, wie eine umweltfreundliche Spardose aus Pappmaschee. Beim Besuch des Biohofs in Medewege hat eine Gruppe nachhaltig Pizza gebacken und sich über ökologische Landwirtschaft informiert. Andere Gruppen haben gemeinsam gekocht. Wichtig beim Kauf der Produkte war, dass diese nicht in Plastik verpackt waren – eben nachhaltig.

Als Fazit dieser Woche schließen wir, dass diese nicht nur die Schüler, sondern auch den Lehrerinnen und Lehrer in puncto Nachhaltigkeit zum Umdenken angeregt hat. Auch im Schulalltag wird eine Sauberkeitskampagne und die Verwendung von recyclebarem Papier auf den Toiletten und für das Unterrichtsmaterial auf unsere Umwelt Rücksicht genommen.

 

Text: Tobias Menzlin, Kevin Bruhn 12b

Ein Name-zwei Frauenschicksale

Die Autorin Rike Reiniger liest bei uns aus ihrem Werk „Name: Sophie Scholl“

Am 5. November 2019 besuchte die Berliner Regisseurin und Autorin Rike Reiniger unsere Schule, um ihr Werk „Name: Sophie Scholl” vorzustellen. Die zwölfte und die zehnte Klasse versammelten sich im Geographieraum und erwarteten die Autorin schon ganz gespannt.

In diesem Theatermonolog dreht es sich um zwei junge Frauen, die zufällig denselben Namen tragen und sich beide ihrem Gewissen stellen müssen.

Es werden parallel die Geschichten dieser zwei jungen Frauen dargestellt, die jedoch in verschiedenen Zeiten leben.

Auf der einen Seite die historische Sophie Scholl- eine Widerstandskämpferin, die gegen den Nationalsozialismus kämpfte. Eine junge Frau, die wegen verteilter Flugblätter am 22. Februar 1943 zum Tode verurteilt wurde.

Auf der anderen Seite wird die Geschichte der in unserer Zeit lebenden Sophie Scholl aus ihrer Sicht erzählt: Die junge Jurastudentin soll in einem Betrugsfall, in dem es um Prüfungsunterlagen geht, als Zeugin aussagen. Dabei muss sie eine Entscheidung treffen.

Die Schüler hörten der Autorin gespannt zu und verfolgten den Monolog aufmerksam. Besonders die monologische Darstellungsweise des Theaterstückes hatte eine fesselnde Wirkung auf die Zuhörer. Dies machte sich im anschließenden regen Gespräch mit der Autorin anhand der gestellten Fragen und geäußerten Meinungen der Schüler bemerkbar.

Ein Drama wie „Name: Sophie Scholl” erweist sich erst als erfolgreich, wenn es einen bleibenden Eindruck hinterlässt und den Zuhörer über einen gewissen Zeitraum begleitet. Die Antwort auf die Frage nach dem Gewissen bleibt jedoch jedem selbst überlassen.

Text: Sarah Debili, 12b                                                         

Foto: Marvin Kuhlow, 12 b

Projektwoche "Da Vinci"

Unsere Projektwoche vom 23.09. - 27.09. steht dieses Jahr ganz im Zeichen des vor 500 Jahren verstorbenen Universalgenies Leonardo da Vinci. 

Tische für Togo

Wenn man etwas nicht mehr braucht, muss es noch lange nicht reif für die Tonne sein. Um diesen Gedanken auch in die Tat umzusetzen, arbeitet unsere Schule seit drei Jahren mit dem Verein „Nebenan in Afrika“ und weiteren Partnern zusammen. Gemeinsam unterstützen wir eine Schule in Togo, einem kleinen Land in Westafrika. Viele Schulen in Togo sind nicht gut ausgestattet, sodass manchmal sogar Tische und Stühle fehlen. So war es zum Beispiel in Sudu.

Doch da unsere Schule nach und nach mit neuen Tischen und Stühlen versorgt wird, konnten wir die alten einfach spenden.

Nachdem die Tische in den Container geladen wurden, führte sie der Transportweg von Hamburg übers Meer bis in die Hafenstadt Lomé. Von dort wurden die Möbel weiter transportiert bis zur Schule in Sudu.